Warme Kante

Wärmetechnisch verbesserter Randverbund

Mit den weiter steigenden Anforderungen an die Energieeffizienz der Gebäude unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit (Green Building) rückte in den letzten Jahren der Randverbund des Isolierglases in den Mittelpunkt der energetischen Betrachtung. Denn die hier bisher verwendeten Standard-Abstandhalter aus Aluminium bilden eine erhebliche Wärmebrücke in ansonsten ausgezeichnet dämmenden Isoliergläsern. Solche Wärmebrücken verursachen nicht nur Wärmeverluste und reduzieren damit die Energieeffizienz. Als punktuelle, aber doch spürbar kältere Zonen in der Gebäudehülle können sie auch die Behaglichkeit stören und zu Tauwasserausfall führen. Die Energieeinsparverordnung EnEV verlangt die Berücksichtigung der Wärmebrücken in der energetischen Bilanzierung, die für Fenster nach DIN EN ISO 10077 ausgeführt wird.

Die Wärmeverluste am Randverbund von Isolierglas können mit Systemlösungen für Warme Kanten (warm edges) deutlich reduziert werden. Darunter werden innovative wärmetechnisch verbesserte Abstandhalter, etwa aus Silikonschaum verstanden, die die Wärmeverluste am Glasrand reduzieren und durch die erhöhte Oberflächentemperatur Tauwasserausfall vermeiden und die Behaglichkeit erhöhen. Weitere Vorteile bei flexiblen Warme-Kante-Abstandhaltern sind die verbesserte Optik der sichtbaren Oberflächen und die einfachere Verarbeitung, zum Beispiel mit dem speziell hierfür entwickelten, vollautomatischen RAA-Verfahren (Robot Assisted Application).

Weitere Informationen finden Sie unter: www.warmekante.info