RAA-Verfahren

Homogene Ansichtsqualität durch robotergestützte Montage der Abstandhalter

RAA steht für Robot Assisted Application, ein speziell für die vollautomatische Montage von Silikonschaum-Abstandhaltern entwickeltes Verfahren. Es rationalisiert nicht nur die Produktionsprozesse beim Isolierglas-Hersteller, sondern ermöglicht auch eine einwandfreie optische Ausbildung des Randverbunds, mit der Architekten neue Dimensionen von Eleganz und Gestaltung im Detail erschließen können.

Denn beim RAA-Verfahren setzen Roboter computergesteuert mit der nur von Maschinen leistbaren Präzision und Gleichmäßigkeit die Abstandhalter auf die Scheibe. Zusätzlich wird auf die Seiten ein Acrylkleber als dritte Dichtungsebene aufgebracht, der bei der Applikation für eine sofortige Fixierung auf dem Glas sorgt. Ein Durchhängen des flexiblen Abstandhalters ist damit ausgeschlossen.

Der Acrylkleber in Kombination mit dem RAA-Verfahren stellt außerdem sicher, dass die Dichtung nicht in den sichtbaren Bereich gelangt, wie es bei konventionellen, zweifach abgedichteten Abstandhaltern immer wieder passiert und zu optischen Mängeln führen kann.

Die Verarbeitung mit Robotern sichert die Positionierung in exakter Ausrichtung und bei Dreifach-Isoliergläsern auch in genauer Parallelität beider Abstandhalter, sodass im Randverbund optisch einwandfreie Ansichten für moderne architektonische Anforderungen bei großformatigen Scheiben entstehen, die sich in der Handverarbeitung kaum erreichen lassen.

Weitere Informationen