Qualität

Vorteile integrierter Hersteller

High-Tech Isolierglas erfüllt am Gebäude genau definierte energetische, lichttechnische und ästhetische Funktionen. Um die zugesicherten Eigenschaften des Glases exakt einhalten zu können, ist für die zeitgemäße Isolierglasherstellung eine permanente Qualitätskontrolle unverzichtbar.

Integrierte Hersteller, die neben dem Isolierglas auch das Floatglas als Ausgangsprodukt selbst herstellen, bieten den Vorteil einer übergreifenden Qualitätssicherung vom Gemenge als Ausgangsprodukt über die Floatglasscheiben bis hin zum fertigen Isolierglas. Der Kunde erhält hier also das Gesamtprodukt auseigenem Basismaterial und aus einer Hand. Moderne Produktionsanlagen lassen sich mit Computern steuern und mit Lasern kontrollieren. Trotzdem ist der Mensch unverzichtbar, weshalb erfahrene Spezialisten mit viel Fingerspitzengefühl die herausragende Glasqualität auf der ganzen Prozesslinie bis zur Auslieferung sicherstellen.

Dafür werden in Laboren laufend die Zusammensetzung und die Eigenschaften der angelieferten Rohstoffe kontrolliert und systematisch alle Prozessschritte analysiert. Der Endkunde erhält eine erhöhte Produktsicherheit bei Herstellern, die nach den Organisationsprinzipien von ISO 9001 und ISO 14001 arbeiten.

Vernetztes Qualitätsmanagement

Maßstäbe für die Produktionsüberwachung hat in der Branche z.B. Glas Trösch mit dem Zuverlässigkeits- und Qualitätsmanagement ZQM für die gesamte Prozesskette gesetzt. Der sichtbarste Vorteil für den Kunden: Er hat stets nur einen Ansprechpartner, egal ob es um die Floatglas, Isolierglas und Beschichtungen, Sicherheitsglas (ESG/VSG) oder teilvorgespanntes Glas (TVG) geht.

Viele andere Elemente des ZQM finden für den Kunden „unsichtbar“ statt, etwa die regelmäßige Messung der Zuverlässigkeit in den Angeboten und Auftragsabwicklungen, deren Ergebnisse in Verbesserungsmaßnahmen, regelmäßige Mitarbeiterschulungen und Investitionen einfließen. Wichtige technische ZQM-Maßnahmen sind außerdem die Material- und Glasanalyse, die stichprobenartige Messung des Feuchtigkeitsgehalt im Scheibenzwischenraum oder die Vorwegnahme von Langzeit-Resultaten über die künstliche Alterung und die Ermittlung der Gasverlustrate, die die Einhaltung des U-Wertes über die Jahre sicherstellt. Rückschlüsse aus dem ZQM ermöglichen ein stetiges Angebot optimaler Isolierglaslösungen mit gleichbleibend hoher Qualität.

CE-Kennzeichnung und RAL-Gütezeichen

Isoliergläser, die den jeweils zutreffenden Normen entsprechen, tragen das CE-Kennzeichen, dessen Vorhandensein bei jeder Produktentscheidung geprüft werden sollte. Das CE-Zeichen stellt jedoch kein eigentliches Gütesiegel dar. Erst das RAL-Gütezeichen sichert die Erfüllung höchster Qualitätsanforderungen. Es wird vergeben von der Gütegemeinschaft Mehrscheiben-Isolierglas (GMI), die zum Zwecke der Gütesicherung und Güteüberwachung von Mehrscheiben-Isolierglas gegründet wurde. Die Anforderungen sind bewusst hoch gesteckt. Die Gütesicherung der RAL-Gütegemeinschaft stellt zusätzliche, über die Produktnorm DIN EN 1279 hinausgehende Anforderungen an das Mehrscheiben-Isolierglas sowie an die Güte und Eigenschaften der Vorprodukte. Dies soll die Gebrauchstauglichkeit und die Langlebigkeit des Mehrscheiben-Isolierglases verbessern. Darüber hinaus gewährleisten eng gefasste Toleranzen der strahlungsphysikalischen Eigenschaften, des Emissionsvermögens und des Gasfüllgrads verlässliche Funktionswerte, die durch eine unabhängige Überwachungsstelle regelmäßig überprüft werden. Mehrscheiben-Isolierglas mit dem RAL-Gütezeichen gibt Planern und Bauherren die Sicherheit, ein langlebiges Qualitätsprodukt erworben zu haben. Ein Produkt, das auf „Herz und Nieren“ geprüft ist und höchste Anforderungen erfüllt.